Diese Studie befasst sich hauptsächlich mit den Auswirkungen einer Alpentransitbörse (ATB) auf den Verkehr und auf die Wirtschaft im Schweizer Alpenraum. Die Auftragnehmer entwarfen ausserdem Lösungen, wie die Auswirkungen eines solchen Instrumentes auf den Lokalverkehr (in einem Rayon von 40 km nördlich und südlich der Alpen) und den Kurzstreckenverkehr (Fahrten über Distanzen von 150 km bis 200 km) abgefedert werden können.
Die ALBATRAS Studie bietet eine Analyse dreier verschiedener Instrumente der Verkehrspolitik, nämlich der Alpentransitbörse ATB (Alpine Crossing Exchange, ACE), des Alpine Emission Trading Systems (AEHS) und von TOLL+. Alle drei Instrumente sollen den alpenquerenden Güterverkehr auf der Straße verringern und Transportaktivitäten auf die Schiene verschieben. Alle Instrumente könnten eingeführt werden. Eine koordinierte Einführung über den gesamten Alpenbogen vermeidet unerwünschte Umgehungseffekte.
Die von den Bundesämtern für Raumentwicklung (ARE), für Strassen (ASTRA) und für Verkehr (BAV) in Auftrag gegebene zweite Studie zur Alpentransitbörse (ATB) liegt vor. Sie zeigt, dass eine Alpentransitbörse technisch, betrieblich und organisatorisch umsetzbar ist.
Die erste Studie zur Alpentransitbörse folgert, dass sie "ein realisierbares, effizientes und effektives Instrument der Verkehrspolitik ist. Als marktwirtschaftliches Instrument setzt sie Anreize zur optimalen Nutzung der Infrastrukturen, generiert wertvolle Informationen und sorgt dafür, dass die angestrebten Ziele kostengünstig erreicht werden."